Haben Sie das folgende Szenario auch schon einmal erlebt? Sie haben jemanden kennengelernt, der auch offensichtlich Interesse an Ihnen hat. Und dann zieht er sich zurück, taucht kurze Zeit später wieder auf, um Ihnen wieder den Hof zu machen. Doch wenn es zum zweiten oder dritten Treffen kommen könnte, ist er wieder wie vom Erdboden verschluckt. Kann es denn sein, dass jemand mit offensichtlichem Interesse so unsicher seiner Selbst ist, dass er lieber das Weite sucht, als die
Partnerschaft überhaupt einmal zu versuchen?
Offensichtlich geht es vielen Menschen so. Denn die Optionen, mit Unterstützung einer
Partnerzusammenführung den potenziellen Partner für sich gewinnen zu können, werden immer häufiger in Betracht gezogen. Wie kann die Partnerzusammenführung unterstützen, wenn man diese Partie nicht alleine gewinnen kann? Wie kann es passieren, dass so viele Menschen bei einem Telefonberater für Partnerzusammenführung anrufen, um sich am Telefon beraten zu lassen? Und wo wir gerade dabei sind: Was genau ist eine Partnerzusammenführung eigentlich?
Spiritualität anstelle von Partnerbörse
In der spirituellen Gesellschaft wird davon ausgegangen, dass jede Seele bereits vor dem Moment der Inkarnation festlegt, was in ihrem Leben passieren wird. Dazu gehört auch das Festlegen aller Personen, mit denen man mehr oder weniger intensiven Kontakt haben möchte. Allerdings ist nicht jede Verbindung genau das, was wir uns dann später, inkarniert und aufgewachsen und total verliebt in die andere Seele vorgestellt haben. Das Problem dabei liegt im Unterschied zwischen dem, was tatsächlich auf der Seelenebene festgelegt wurde, und dem, was wir uns in unserem menschlichen Dasein und der damit so oft verbundenen Verklärtheit vorstellen bzw. wünschen. Dies führt aber oftmals nur zur Verbitterung, zu Traurigkeit, zur Einsamkeit, weil man den
Wunschpartner, den man sich so sehr wünscht, nicht erreichen kann.
Wie kann man zu den echten Verbindungen finden? Wie lässt sich herausfinden, was wir uns für dieses Leben in puncto
Partnerschaft auf die Agenda geschrieben haben? Korrekt - wir müssen ruhig werden, in uns gehen und unser Unterbewusstsein befragen, welche Informationen es uns in diesem Punkt mitteilen darf. Eigenständige, aber auch geführte Meditationen sind in der Lage, uns tief genug in unser Unterbewusstsein eintauchen zu lassen, dass wir sehen können, welche Form von Verbindung mit einem anderen Menschen vorgesehen ist.
Ein Ritual kann doch immer helfen
Natürlich wissen wir nicht, warum wir von dem anderen abgelehnt werden. Vielleicht ist es Eigenschutz. Vielleicht hat er uns nur noch nicht richtig wahrgenommen. Wie dem auch sei - es ist an der Zeit, mit Unterstützung eines Rituals aktiv zu werden. Was wird dafür benötigt:
- Ein Foto von Ihnen sowie eines vom potenziellen Partner
- Den Namen des potenziellen Partners
- Gibt es eine gemeinsame Vorgeschichte? Dann wird eine kurze Zusammenfassung davon benötigt.
- Ihr Geburtsdatum, inklusive Uhrzeit, und wenn möglich auch die des Wunschpartners
Mit diesen Utensilien ist es uns gemeinsam möglich, dem potenziellen Partner das Herz zu öffnen. Hierzu ist nicht nur das gemeinsame Einschwingen auf die Herzenergie wichtig. Auch die "Befragung" des eigenen Unterbewusstseins ist eine Notwendigkeit. Folgende Fragen können zum Tragen kommen:
- Was erwarte ich von meinem potenziellen Partner?
- Was zieht mich an diesem Menschen an?
- Wie weit möchte ich mit diesem Menschen gehen?
- Was in mir möchte zur Vollständigkeit ergänzt werden?
- Benötige ich diese vermeintliche Ergänzung überhaupt?
Am besten Sie erstellen sich diese Liste, bevor Sie sich an das Unterbewusstsein wenden. Die einfache Frage, ob es sich um den Seelenpartner handelt, ist für gewöhnlich nicht ausreichend. Denn eines vergessen wir in diesem Zusammenhang sehr schnell: Der Seelenpartner ist sehr oft nicht als Lebenspartner in dieser Inkarnation vorgesehen. Oftmals ist er eher ein enger Freund, der vertraute Kollege am Arbeitsplatz oder ein Seminarleiter, der einem viele Einsichten beschert hat.
Zeit für das Universum
Denken Sie nicht, dass das Universum sofort reagiert. Es kennt unsere Zeiteinteilung nicht. So ist oft ein wenig Geduld notwendig, um das Ergebnis des Rituals zur
Partnerzusammenführung sehen und spüren zu können. Dies gilt sowohl für Sie als auch für den
Wunschpartner. Ein Ritual, gleich welcher Art, sollte deshalb auch nicht innerhalb eines kurzen Zeitraumes wiederholt werden. Es würde das erste Ergebnis vollkommen verfälschen.
Und denken Sie daran: Ein Wunschpartner muss nicht zwangsläufig auch ein Liebespartner auf der körperlichen Ebene sein. Sehr oft ist zu verzeichnen, dass die geistige Verbundenheit viel stärkere und langlebigere Partnerschaften hervorbringt als rein materiell ausgerichtete. So mögen sich Bindungen ergeben, die jeweils bestimmten Zwecken dienen: Körperliche, geistige, spirituell-seelische.
Dies klingt für so manchen vielleicht exotisch, aber genau genommen kann man somit jedem seiner Freunde, seiner Partner gerecht werden und kann alle Bedürfnisse befriedigen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Ob man sich allerdings wirklich darauf einlassen möchte - nun, das ist wieder eine ernsthafte Frage an das Unterbewusstsein. Jedoch nimmt es den Druck vom Partner, wirklich auf allen Ebenen bestehen zu müssen, um der "echte Wunschpartner" sein zu können. Vielleicht ist ein klein wenig mehr gegenseitiges Vertrauen und Freiraum gewähren die beste Lösung, die es für eine
Partnerschaft geben kann. Dann bleibt jeder Partner sehr gerne, ob mit oder ohne Partnerzusammenführung.
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